Im Limmattal isch s Thema Vercher es ewigs Thema. De Kanton Aargau wot mit de OASE d Verchersproblem vo de Bezirk Bade, Brugg und Zurzach löse. D Zwiifel, ob das vorgschlagene Konzept verhebd sind gross.
D VCS Aargau het im Aaschluss an sini GV i de Galerie Anixis im Bahnhof Oberstadt z Bade zumene Podiumsgschpröch iiglade. Unter de Moderation vom Hans Fahrländer (Kolumnist «Aargauer Zeitung») hend de Jürg Caflisch (Präsident vom VCS Aargau) und d Gmeindammanne vo Obersiggthal und Bade, de Dieter Martin (FDP) und de Markus Schneider (CVP) mitenand diskutiird, ob s noie Verkehrskonzept e valabli Lösig sig oder ned.
Schnell isch klar worde, dass d Interesse wit usenand gönd. Bsunders im Siggethal, wo sit em Bau vo de Brugg vo Riede uf Bade de Vercher massiv zuegnoh het, kei Bereitschaft bestoht, das witerhin z erträge. Zudem, so di eihellig Meinig, würde de planti Martinsbergtunnel en Mehrvercher fürs Siggethal bedüte, was unzumuetbar sig.
Während de Markus Schneider uf d Vorteil vomene settige Tunnel für d Innestadt vo Bade ins Spiil brochd het, wo ja denn vom Durchgangsvercher würd entlaschted werde, het de Jürg Caflisch betond, dass meh wi 80% vom Vercher z Bade en sognannte Zil-/Quellvercher sig, es somit trotz eme tüüre Tunnel kaum Entlaschtig würd geh.
Enttüschig über de Fokus vom Kanton uf de Motorisiird Individualvercher (MIV) isch au dütlich worde. Vili Aawesende, gliich ob vo Unter-, Obersiggethal, Brugg, Windisch, Noiehof oder Bade, hend sich kritisch zum vorliigende Konzept güssserde. Befürchted wird bsunders Mehvercher, Lärm und Dreck. Besseri Veloroute und en guete ÖV sig nötig, um de MIV z reduziire. «Warum ned en Gratis-Bus?» het de Dieter Martin scho bi sim Iigangsvotum gfröged.
Wil d Klus vo Bade d Möglichkeite in Sache Vercher dütlich limitiird, wird d Diskussion über de Vercher de Region vermuetlich noch vili Johr(zehnt) begleite.

Advertisements