Di eine werded vilicht säge, wer nüd z verberge hett, müess sich ja kei Sorge mache. Aber für Lüt, wo in Bezug uf Überwachig kritisch sind und uf d Iihaltig vo Recht und Gesetz Wert leged, isch es en Schock: 10 Mönet het d Stadt Bade in de Cordulapassage ohni Bewilligung gfilmed.

Es isch kei Sommerlochgschicht, sondern en handgeschte Skandal, wo s Badener Tagblatt da ufdeckt het. Sit de Eröffnig vo de Cordulapassage im Augschte 2018 het d Stadt ohni Bewilligung mit 40 Kameras det gfilmed. D Ufnahme sind direkt zu de Stadtpolizei übertrage (müessd me dann ned wüssse, wers Klaviir zerstört het?) und erscht nach sibe Tag glöscht worde. De Sicherheit isch das sicher zueträglich, das Schlimme isch aber, dass es ohni Bewilligung gmachd worde isch. Nach em “Gesetz über die Information der Öffentlichkeit, den Datenschutz und das Archivwesen” (IDAG) wär e Bewilligung durch di kantonal Dateschutzbeuftraiti, d Gunhilt Kersten notwendig gsi. Di het, so schriibd s Badener Tagblatt, erscht im März und numme zuefällig vo de Kamera erfahre. Si het schints mit de Verantwortlich abgmachd, dass si alli notwendige Unterlage umgehend iireiche, was aber ned passiird isch und au uf ihri Erinnerigsmails het d Stadt Bade ned reagiird. Us dem Grund het d Gunhilt Kersten e Verfüegig erlag, so dass sit öppe zwöi Woche nüm dörf gfilmed werde.

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